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Ein Computervirus ist ein Stück Schadcode, welches in andere Programme eingebettet bzw. an diese angehängt werden kann. Es handelt sich hierbei um die älteste Malware überhaupt. Viren sind in ihrer Ursprungsform dazu gedacht Schaden auf dem befallenen System anzurichten und dort bspw. Dateien zu löschen. Früher war es sogar möglich Schäden an der Hardware durch einen Virus zu provozieren. Mit zu den gefährlichsten Vertretern der Viren gehörten früher sogenannte Bootsektorviren, die bereits bei der einfachsten Form des Datenträgerzugriffs aktiv werden konnten. Diese Schädlinge spielen jedoch heute keine Rolle mehr, da kein DOS mehr eingesetzt wird.
ErkennungDie Erkennung eines Virus muss grundsätzlich vor seiner Aktivierung erfolgen, damit diese verhindert werden kann. Dies gestaltet sich in den meisten Fällen sehr einfach, denn grundsätzlich sollten keine unbekannten Binaries in Mails geöffnet werden und ausführbare Dateien mit einer Doppelendung (bspw. .pdf.exe) stellen grundsätzlich einen Angriffsversuch dar. Zur Erkennung von Viren können auch AV-Programme beitragen. Bei diesen gibt es jedoch sehr grosse Unterschiede in der Qualität und Zuverlässigkeit, wie bspw. AV-Comparatives zeigt.
BekämpfungIst der Virus erst einmal aktiv geworden, so ist in jedem Fall eine Neuinstallation des gesamten Systems notwendig. Trotz aller Computerforensik ist es nicht 100%ig sicher zu sagen, welche Schäden verursacht wurden. Vgl. dazu auch das entsprechende Schreiben von Microsoft zum Verhalten nach einer Kompromittierung. Der Versuch, einen einmal aktivierten Virus wieder rückstandslos aus dem System zu entfernen hat bei heutigen Systemen keine Aussicht auf Erfolg. Im übrigen gelten die Hinweise, die unter dem oben angegebenen Link zu finden sind.
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